Brettspiel-Glossar
Von „Eurogame“ bis „Worker Placement“: Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe aus der Welt der Brettspiele — verständlich und auf den Punkt. Ideal, wenn Sie das passende Spiel für Ihren Spieleabend suchen.
- Eurogame
- Spielstil mit Fokus auf Ressourcenmanagement und Strategie, geringem Glücksanteil und wenig direkter Konfrontation. Spieler bleiben meist bis zum Ende im Spiel.
- Ameritrash
- Thematisch dichte Spiele mit viel Konflikt, Würfelglück und erzählerischer Dramatik — oft mit vielen Miniaturen. Das Gegenstück zum Eurogame.
- Meeple
- Die kleine, menschenförmige Spielfigur aus Holz. Der Begriff entstand aus „my people“ und wurde durch „Carcassonne“ populär.
- Worker Placement
- Mechanik, bei der Spieler ihre Figuren („Arbeiter“) auf Aktionsfelder setzen, um Rohstoffe oder Aktionen zu erhalten. Besetzte Felder sind oft für andere gesperrt.
- Deckbuilding
- Spieler bauen während der Partie aus einem gemeinsamen Vorrat ein eigenes Kartendeck auf, das mit der Zeit immer stärker wird.
- Engine Building
- Der Aufbau einer „Maschine“ aus Karten oder Plättchen, die sich gegenseitig verstärken und mit jeder Runde mehr Ertrag liefern.
- Area Control
- Spieler konkurrieren um die Mehrheit oder Kontrolle über Gebiete auf dem Spielplan, um Punkte oder Boni zu erhalten.
- Drafting
- Spieler wählen reihum Karten aus einer Auslage und geben den Rest weiter — so entsteht Auswahl unter Konkurrenzdruck.
- Push Your Luck
- Mechanik, bei der man entscheidet, ob man für mehr Ertrag ein Risiko eingeht — oder rechtzeitig aussteigt, bevor alles verloren ist.
- Legacy-Spiel
- Kampagnenspiel, das sich dauerhaft verändert: Karten werden beschriftet oder zerrissen, Regeln entwickeln sich über viele Partien weiter.
- Kennerspiel
- Spiel mit erhöhter Regeltiefe für erfahrene Spieler — anspruchsvoller als ein Familienspiel, aber zugänglicher als ein Expertenspiel.
- Expertenspiel
- Komplexes Spiel mit hoher Regeldichte, langer Spieldauer und großem strategischem Anspruch.
- Familienspiel
- Leicht zugängliches Spiel mit einfachen Regeln, geeignet für gemischte Runden mit Kindern und Erwachsenen.
- Koop-Spiel
- Alle Spieler arbeiten als Team gegen das Spiel selbst und gewinnen oder verlieren gemeinsam.
- Solo-Modus
- Variante für genau eine Person, oft gegen einen automatisierten Gegner oder ein Zielsystem.
- Erweiterung
- Zusatzmodul, das ein Grundspiel um neue Karten, Module oder Regeln ergänzt. Das Grundspiel wird dafür in der Regel vorausgesetzt.
- Rondell
- Kreisförmige Aktionsleiste, auf der sich eine Figur bewegt; die Entfernung bestimmt oft die Kosten einer Aktion.
- Tableau
- Die persönliche Auslage eines Spielers, auf der eigene Karten, Plättchen und Ressourcen verwaltet werden.
- Set Collection
- Punkte entstehen durch das Sammeln bestimmter Kombinationen oder Sätze von Karten oder Objekten.
- Tile Placement
- Mechanik, bei der Plättchen Zug um Zug angelegt werden und so gemeinsam die Spielfläche bilden.
- Victory Points (Siegpunkte)
- Die Währung, in der am Ende der Sieger ermittelt wird. Wer die meisten Siegpunkte hat, gewinnt.
- Upkeep
- Wiederkehrende Kosten oder Pflegeschritte, die zu Beginn oder Ende einer Runde abgehandelt werden müssen.
Jetzt wissen Sie Bescheid — Zeit, das passende Spiel zu finden.
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