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Die Geschichte der Brettspiele

Brettspiele bringen Menschen seit Jahrtausenden an einen Tisch. Werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Epochen — und entdecken Sie dabei, wie viel Geschichte in Ihrem nächsten Spieleabend steckt.

Die Anfänge

Von Senet bis Schach

Gesellschaftsspiele sind so alt wie die Zivilisation selbst. Vom altägyptischen Senet über das römische Ludus latrunculorum bis zu Schach und Mühle begleiteten Brettspiele die Menschen über Jahrtausende. Sie waren Zeitvertreib, Lehrmittel und gesellschaftliches Ereignis zugleich.

19. & frühes 20. Jh.

Die Klassiker entstehen

Mit dem Buchdruck und dem Aufstieg des Bürgertums wurden Spiele zum Massenprodukt. „Die Leiter des Erfolgs“, „Mensch ärgere Dich nicht“ (1908) und später „Monopoly“ prägten den Familienspieltisch. Viele dieser Klassiker werden bis heute in nahezu unveränderter Form gespielt.

1980er & 1990er

Die deutsche Spieleschule

In Deutschland entwickelte sich eine eigene Designschule: ausgewogene, konfliktarme Spiele mit klaren Regeln und hoher Wiederspielbarkeit. 1995 markierte „Die Siedler von Catan“ einen Wendepunkt und machte das moderne Autorenspiel weltweit bekannt — der Begriff „German-style Eurogame“ war geboren.

Heute

Das goldene Zeitalter

Nie gab es mehr und vielfältigere Spiele als heute: von schnellen Kartenspielen über komplexe Kennerspiele bis zu groß angelegten Kampagnen. Crowdfunding, eine lebendige Community und mutige Verlage sorgen für eine Vielfalt, in der jeder sein Lieblingsspiel findet.

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